Pumpwerk PP zum Mischen und Pumpen
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Produktinformationen "Pumpwerk PP zum Mischen und Pumpen"
Beschreibung:
Das Lutz Pumpwerk (PP) ist geeignet für korrosive, wässrige bis leicht viskose Medien. Je nach Einsatzfall stehen Ihnen verschiedene Motore zur Verfügung, die Sie jederzeit mit dem Pumpwerk kombinieren können. Somit sind Sie jederzeit flexibel und schonen damit wichtige Ressourcen.
- auch in Sondertauchtiefen von 200 - 2500 mm erhältlich
- Pumpwerk ausgestattet mit Lutz Original Handrad
- Zum Mischen- und Pumpen von Ölen wie Rapsöl und Pflanzenöl geeignet
Eigenschaften & Vorteile
- wahlweise mit Elektro- oder Druckluftantrieb
- keine Schmierstoffe und damit keine Verunreinigung des Fördermediums durch Schmierstoffe
- zwei Funktionen (Pumpen und Mischen) in einem Gerät
- keine Leckagen bei Schräglage oder Umsetzen des Pumpwerkes
- hohe Misch- und Förderleistung für eine gründliche Homogenisierung
- der Wechsel zwischen den Funktionen Pumpen und Mischen findet ohne Störung des laufenden Betriebes statt, der durch einen kleinen Hebel am Handrad ermöglicht wird
| Antriebswelle (Werkstoff): | Edelstahl (1.4571) |
|---|---|
| Dichte (bis kg/dm³): | 1,4 |
| Dichtungsart: | Dichtungslos (DL) |
| Förderhöhe (bis max. mWS)*: | 12 |
| Fördermediumstemperatur (max °C): | 50 |
| Fördermenge (bis max. l/min)*: | 170 |
| Förderrad (Werkstoff): | PP (Polypropylen) |
| Förderradform / Antriebsart: | Rotor (Axiales Förderrad) |
| Gewinde (Zoll) außen: | 1 1/4" |
| Lager (Werkstoff): | ETFE / PTFE |
| Pumpwerkmaterial (Werkstoff): | PP (Polypropylen) |
| Statische Dichtung (Werkstoff): | keine medienberührten Dichtungen |
| Tauchrohrdurchmesser (max. mm): | 50 |
| Tauchtiefe (mm): | 1200 |
| Typ: | MP PP 50/41-R DL SS |
| Viskosität (bis max. mPas)*: | 350 |
* Die max. Fördermenge ist ein ermittelter Wert mittels Prüfstand und gemessen mit Wasser bei einer Mediumstemperatur von ca. 20° C. Die Messung erfolgt am Druckstutzen der Pumpe, ohne Schlauch, Zapfpistole oder Durchflussmesser. Die im Einsatz erzielbare Fördermenge ist niedriger und hängt von der individuellen Anwendung, den Medieneigenschaften sowie der Konfiguration der Pumpe ab. Die max. Förderhöhe ist ebenso abhängig von Pumpenausführung, Motor und Medium. Die Viskositätswerte werden mit Öl ermittelt.
** Prüfaufbau: Medium Wasser / Diesel, Durchfluss in Vorzugsrichtung, Beruhigungsstrecke 0,2 m vor und nach dem Durchflusszähler
Bei der Auswahl der passenden Antriebsform für ein Pumpwerk stellt sich in der Praxis häufig die Frage, ob ein Laufrad oder ein Rotor eingesetzt werden sollte. Die Entscheidung hängt maßgeblich von den hydraulischen Anforderungen der jeweiligen Anwendung ab.
Einsatzfall 1: Hoher Förderdruck und größere Förderhöhen erforderlich
Anforderung
Wenn lange Schlauch- oder Rohrleitungen überwunden werden müssen, das Fördermedium eine erhöhte Viskosität oder Dichte aufweist oder insgesamt höhere Druckverluste auftreten, ist eine größere Förderhöhe erforderlich.
Typische Einflussfaktoren sind:
- Lange Schlauchlängen
- Zähflüssige oder schwere Medien
- Erforderlicher Druckaufbau im System

Empfohlene Lösung
Laufrad (L) = Radialrad
Das Laufrad ist für Anwendungen ausgelegt, bei denen ein stabiler Druckaufbau notwendig ist. Das Pumpwerk ermöglicht so das sichere Fördern auch bei erhöhten Widerständen im System und gewährleistet eine konstante Förderleistung unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Einsatzfall 2: Hohe Fördermenge bei freiem Auslauf
Anforderung
Liegt ein freier Auslauf vor und bestehen keine nennenswerten Druckverluste im Fördersystem, steht häufig der Wunsch nach einer möglichst hohen Fördermenge im Vordergrund.
Typische Einflussfaktoren sind:
- Kurze Schlauchlängen
- Geringe Strömungswiderstände
- Fokus auf Volumenstrom statt Förderhöhe

Empfohlene Lösung
Rotor (R) = Axialrad
Der Rotor ist auf maximale Fördermengen bei minimalem Gegendruck ausgelegt. Er eignet sich ideal für Anwendungen mit freiem Auslauf, bei denen große Volumenströme effizient und wirtschaftlich gefördert werden sollen.
Fazit:
Die Wahl zwischen Laufrad und Rotor hängt vor allem von den hydraulischen Anforderungen der Anwendung ab. Bei höherem Druckbedarf und größeren Förderhöhen ist das Laufrad die geeignete Lösung. Bei freiem Auslauf und dem Wunsch nach hoher Fördermenge empfiehlt sich der Rotor.